Das Lastschriftverfahren – Hat das Zukunft?

By | 15. Dezember 2018

Lastschriftverfahren

Das Lastschriftverfahren ist nach wie vor als Zahlungsmethode beliebt. Um die Telefonrechnung, Miete oder die Nebenkosten zu zahlen oder dem selben Zahlungsempfänger immer wieder Geld zu überweisen, wird diesem ganz einfach eine Einzugsermächtigung erteilt. Man schickt das Geld praktisch also nicht aktiv immer wieder per Überweisung, sondern erlaubt dem Zahlungsempfänger, es sich zu holen. Man muss also nichts tun, als seine Buchungen anschließend auf deren Richtigkeit zu kontrollieren. Hat man das Gefühl, etwas stimmt nicht, lässt man den Betrag einfach zurückbuchen. Das funktioniert auch noch 6 Wochen nach der Transaktion, ohne dass überhaupt Gründe angegeben werden müssen. Die gute, alte Einzugsermächtigung, wie wir sie auch nennen, ist also einfach und sicher. Es muss nur ein einziges Mal die Erlaubnis zum Geldeinzug erteilt werden, die dann bis auf Widerruf gilt.

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Verlockend simpel – Keine Überweisungsträger ausfüllen

Was Lastschrift-Nutzer an der Zahlungsmethode schätzen, ist die Zeitersparnis. Außerdem muss man keine Termine der Fälligkeiten von wiederkehrenden Rechnungen im Kopf haben. Selbst die Höhe der Summe, wenn diese monatlich variiert, spielt keine Rolle in diesem Moment – vorausgesetzt, das Konto ist am Zahlungstag ausreichend gedeckt oder wenigstens der Dispo hat noch genug Luft. Sonst scheitert die Zahlung natürlich und Gebühren fallen an. Diese werden einerseits vom Zahlungsinstitut erhoben, andererseits aber auch vom Zahlungsempfänger, der über die geplatzte Zahlung nicht erfreut sein dürfte.

Warum das Lastschriftverfahren nicht immer verfügbar ist

Lastschrift ist zwar bequem, aber Bequemlichkeit hat natürlich auch oft ihren Preis. Für den Kunden ist es selbstverständlich allemal sicherer, als Bargeld mit sich herum zu tragen. Dafür muss er aber immer ein wenig mit dem Gefühl leben, dass er seine Daten weitergegeben hat. Natürlich sind Online-Shops und andere Dienstleister im Internet technisch in der Regel auf dem neuesten Stand und die Verbindungen bei der Datenübertragung gut verschlüsselt. Trotzdem, was wäre, wenn ein Dritter an die Kontodaten gelangt und einfach Geld einzieht? Die Bank wird nicht von sich aus prüfen, ob eine Einwilligung besteht, dafür ist der Kunde schließlich durch die sechswöchige Frist gut abgesichert, in denen er den Betrag einfach zurückbuchen lassen kann.

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Wie verbreitet ist das Lastschriftverfahren heute noch?

In Summe haben sich viele Online-Anbieter entschieden, das Lastschriftverfahren nicht (mehr) anzubieten. Besonders betrifft das Branchen mit sehr vielen Stammkunden, wie Anbieter von Sportwetten. Diese schwenken lieber auf Alternativen um, damit Unstimmigkeiten vermieden werden. Die Nutzung anderer Einzahlungsmethoden wird sogar aktiv gefördert und den Kunden schmackhaft gemacht, indem es dafür einen Bonus gibt. Wer sich bei einem Online-Buchmacher neu registriert, braucht nur auf bonus.net nachsehen, welche Art von Vergünstigungen es für die jeweilige Methode aktuell gibt. Sportwettenanbieter mit Lastschriftverfahren sind eine Ausnahmeerscheinung und quasi vom Aussterben bedroht. Sie dürfen nicht riskieren, dass ihr guter und seriöser Ruf in Verruf gerät, weil bei einzelnen Kunden eine Lastschrift nicht reibungslos klappt. Außerdem wären sie verpflichtet, vor jeder Abbuchung den Kunden zu kontaktieren, um die Durchführung der Lastschrift anzukündigen. Dies widerstrebt den meisten Sportwettenanbietern, denn sie sprechen ihre Kunden selten aktiv an, und wenn dann nur, um diesem zu einem besonders großen Gewinn zu gratulieren oder ein individuelles Geschenk oder Gratisangebot zu überbringen.

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Bitte niemals leichtfertig einen Abbuchungsauftrag erteilen

Wer einen sogenannten Abbuchungsauftrag unterschreibt, weil er diesen vielleicht mit dem Einzugsauftrag verwechselt, setzt sich immer einem gewissen Risiko aus. Der unterschriebene Auftrag wird nämlich direkt bei der Bank hinterlegt und ist vergleichbar mit einem Scheck. Die Sechs-Wochen-Frist ist in diesen Fällen erheblich kürzer und sinkt rapide auf einen Tag.

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Fazit: Lastschrift ist weiterhin beliebt, aber hat nicht nur Vorteile

Stellt man sich vor, man würde alle seine Verbindlichkeiten nur per Lastschriftverfahren bezahlen, wäre der Aspekt der Einfachheit beinahe schon hinfällig. Was für einzige Positionen funktionieren mag, wäre bei übermäßiger Nutzung wiederum ein großer Aufwand. Um alles im Blick zu behalten, müsste man dann nämlich sehr wohl alle möglichen Termine und Beitragshöhen im Kopf haben oder immer wieder die Richtigkeit kontrollieren, um bei Bedarf innerhalb von 6 Wochen aktiv zu werden Fazit: Für zwei bis drei feste Posten pro Monat macht Lastschrift das Leben leichter, für Online-Shopping oder die erwähnten Sportwetten ist die Methode weniger geeignet und artet bei übermäßiger Nutzung schon beinahe in Stress aus.

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