Gibt es ein Aktiendepot für Kinder?

Kinder und Aktien? Du musst deinem minderjährigen Nachwuchs ja nicht das spekulative Traden mit riskanten Werten erlauben – obwohl das spielerische Traden mit einem Musterdepot ohne realen Einsatz für Schüler/innen durchaus sinnvoll sein kann! Aber was viele nicht wissen: Jedem Kind stehen nach derzeitiger aktueller Lage im Rahmen des steuerlichen Freibetrages 801 Euro an steuerfreien Wertpapiererträgen zu. Im Rahmen des Freistellungsauftrags kann es für Eltern durchaus attraktiv sein, ein kostenloses Aktiendepot für Kinder einzurichten.

Was kann Ihnen Aktiendepot für Kinder bieten? Wir haben Ihnen alle Fakten in unserem Aktiendepot für Kinder Test zusammengestellt!

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Aktien: Gerade für Kinder langfristig interessant!

Verbrauchertipps Gerade langfristig kann sich ein Investment in Aktien auszahlen – besonders dann, wenn du diese zu Kursen unter ihrem inneren Wert kaufen kannst. Denn meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Kurs einer solchen Aktie ihren inneren Wert erreicht oder überschreitet. Der entsprechende Zeitraum kann allerdings in Jahren oder auch Jahrzehnten bemessen sein. Da muss man als Anleger durchaus auch Geduld haben. Doch wer, wenn nicht Kinder, die das angelegte Geld auf Jahre hinaus nicht benötigten, kann auch wirklich Jahre warten? Gerade „Value“-Strategien mit langfristigerem Anlagehorizont können deshalb für Aktiendepots von Kindern eine attraktive Wahl sein. Außerdem: Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was wäre wenn….“meine Eltern damals nach meiner Geburt etwas Geld in Apple für mich investiert hätten“….Man muss aber mit dem Aktiendepot für Kinder auch nicht unbedingt Stock Picking betreiben. Ein langfristig angelegter ETF-Sparplan kann dem Kind später mit hoher Wahrscheinlichkeit auch viel Freude bereiten.

Gebühren sparen mit dem richtigen Depot-Anbieter

gebuehren Apropos „langfristig“: Gerade auf Sicht von Jahren bzw. Jahrzehnten wirken sich natürlich auch unterschiedliche Gebühren verstärkt aus. Ein Euro weniger pro Transaktion wirkt sich auch bei nur einer Transaktion pro Monat im Laufe von Jahrzehnten spürbar aus – vor allem dann, wenn die eingesparten Beträge profitabel angelegt werden! Wenn du ein Kind hast und für dieses ein Depot anlegen möchtest, dann ist deshalb unser erster Rat, einen passenden Anbieter zu finden. Jeder Euro an gesparten Gebühren ist ein Euro mehr Guthaben für dein Kind – natürlich nur dann, wenn die Leistungen dennoch stimmen! Unter folgendem Link kannst du die Depotkosten der unterschiedlichen Anbieter komfortabel vergleichen:

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Diese Vorteile bietet ein Depot für Kinder

Dabei solltest du aber beachten, dass Kinder nur bestimmte Handelsarten durchführen können, insbesondere bei riskanteren Geschäften ist ein Handel oft nicht möglich. Das Einrichten eines Depots für die eigenen Kinder kann diese Vorteile bieten:

  • Aktiendepot für Kinder schöpft zusätzlich Freibeträge aus.
  • Einige Broker und Banken bieten spezielle Juniordepots.
  • Juniordepots sind grundsätzlich kostenlos.
  • Kinder lernen früh den Umgang mit Geld und erhalten Informationen über das Wirtschaftsgeschehen
Hinweis: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sich die steuerliche Lage ändern kann und in manchen Fällen durchaus nicht eindeutig ist! Aus diesem Grund können wir für die Richtigkeit unserer Angaben – obwohl diese nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen – auch keine Gewähr übernehmen. Unser Rat: Wende dich im Zweifel an einen Steuerberater.

Aktiendepot für Kinder versus „klassisches“ Depot

Aktiendepots für Kinder unterliegen unter anderem diesen Restriktionen:

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  • Die Wertpapierdepots für den Nachwuchs sehen vor, dass Optionsgeschäfte nicht zulässig sind. Damit kommen Futures- und CFD-Trading sowieso nicht in Frage – aber diese Instrumente halten wir für Minderjährige  wegen des hohen Risikos sowieso für nicht sinnvoll. Zudem lässt sich beim CFD-Trading mehr als der eigene Einsatz verlieren.
  • Wertpapierkredite können ebenfalls keine aufgenommen werden, da eine Kreditvergabe an Minderjährige generell nicht zulässig ist. Auch diese Einschränkung halten wir für äußerst sinnvoll. Wir finden: „Spekulation auf Kredit“ ist sicher keine erzieherische Maßnahme, welche ein Minderjähriger als „normal“ kennenlernen sollte.

Ein Depot für das Kind oder die Kinder zu eröffnen hat einen wesentlichen Vorteil für die Eltern. Ist der Freistellungsauftrag ausgefüllt, können Wertpapiere auf das Kind übertragen werden und ein weiterer Freibetrag ausgeschöpft werden. In Deutschland ist jeder Bürger ab Geburt steuerpflichtig, sofern er Einnahmen verzeichnet. Im Umkehrschluss können aber auch die Freibeträge ausgeschöpft werden. Natürlich muss dir klar sein, dass diese Wertpapiere dann auch wirklich dem eigenen Kind gehören und es später darüber eventuell anders verfügt, als du es dir zum Zeitpunkt der Übertragung vielleicht gewünscht hast.

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Prüfen: Ist der Freibetrag des Kindes schon ausgeschöpft?

FAQs Wenn du dir über dieses Risiko im Klaren bist, kann die Übertragung von Wertpapieren an dein Kind – welches dafür ein eigenes Depot haben muss – eine sinnvolle Maßnahme sein, wenn es darum geht, den sonst nicht genutzten Freibetrag des Kindes zu nutzen. Dieser Punkt relativiert sich natürlich, wenn dein Kind seinen steuerlichen Freibetrag ohnehin bereits vollständig ausnutzt, weil es z.B. hohe Zinseinnahmen pro Jahr erzielt. Dies könnte möglich sein, wenn das Kind z.B. in Zeiten höherer Zinsen entsprechende Festzins-Ersparnisse angelegt hat bzw. du dies für dein minderjähriges Kind getan hast.

Ein Vorteil: Kinder früh an die Börse heranführen

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Es ist gut, wenn Kinder so früh wie möglich an den Umgang mit Geld herangeführt werden.

Depots für Kinder bieten darüber hinaus die Möglichkeit, den Nachwuchs frühzeitig an die Börse und das Thema Geldanlage heranzuführen. Nach wie vor bemängeln viele Organisationen in Deutschland, dass die Kinder in der Schule zwar viel, aber viel zu wenig über das Thema Geld lernen. Mit einem eigenen Wertpapierdepot bieten die Eltern ihren Kindern diese Ausbildung zu Hause.

Der Handel ist mit inländischen Aktien, Anleihen und Fondsanteilen möglich. Fällt die Wahl der Eltern auf einen Broker, der kein spezielles Depot für Minderjährige anbietet, kann die Depoteröffnung trotzdem durchgeführt werden. In allen Fällen müssen die Eltern als Erziehungsberechtigte die Depoteröffnung gegenzeichnen. Da der Handel online erfolgt, können die Jugendlichen, so sie das Vertrauen der Eltern besitzen, auch auf diesen Depots alleinverantwortlich traden. In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Möglichkeit hin, dass auch ein Musterdepot angelegt wird, mit welchem die Kinder ohne realen Einsatz sozusagen auf dem Papier das traden erlernen können.

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Fazit: Aktiendepot für Kinder sinnvoll

Je früher Eltern ihre Kinder an die Börse und das Thema Geld heranführen, umso besser ist dies für die Kinder. Mit einem eigenen Depot lernen die Kinder das Prinzip der Wirtschaft kennen. Angebot und Nachfrage spiegeln sich bei Aktienkursen wie in der realen Wirtschaft in Form von Preis- bzw. Kursveränderungen wider. Freibeträge können darüber hinaus zusätzlich in der Familie ausgeschöpft werden. Zahlreiche Banken und Broker bieten spezielle, kostenlos geführte Depots für Minderjährige an. Bei Volljährigkeit können solche Depots dann komfortabel und kostenlos umgestellt werden. Danach können diese Depots vom dann erwachsenen Kind selbst verwaltet werden.

Bilderquelle: pixabay.com/de/familie-urlaub-menschen-glücklich-557100/

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