Sind Depotgebühren steuerlich absetzbar?

Depotgebühren sind zunächst einmal das, was alle Gebühren sind – für denjenigen, der sie zahlen muss: unerfreulich! Deshalb eine gute Nachricht dazu vorab: In der heutigen Zeit ist es für dich gar nicht mehr notwendig, für ein Aktiendepot Depotgebühren zu zahlen. Zahlreiche Anbieter bieten ihren Kunden ein kostenloses Depot an.

Beispielsweise bietet der Sieger unseres „Depot-Tests 2017“, DEGIRO, die kostenlose Eröffnung und Führung des Depots an.

Die Details zum Angebot von DEGIRO findest du unter folgendem Link:
Bestes Depot 2017 ist DEGIRO

Testberichte zu DEGIRO und das Depot im Review erhältst du hier: DEGIRO Erfahrungen

Sind die Depotgebühren für Ihr Aktiendepot komplett steuerlich absetzbar? Wir teilen unsere Erfahrungen im Ratgeber zum Thema Depotgebühren steuerlich absetzbar?

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Online-Banken ohne Depotgebühren sind interessant

gebuehrenDEGIRO ist keineswegs der einzige Anbieter ohne Depotgebühren. Allerdings bietet kaum ein anderer Broker so günstige Handelsentgelte. Denn wer regelmäßig kauft und verkauft, für den sind diese Transaktionskosten weit wichtiger als die Grundgebühr.

Wer nur selten handelt, der möchte oft für das Brokerage kein eigenes Konto eröffnen. Stattdessen möchte er Girokonto, Tagesgeld und Depot aus einer Hand. Das bietet das attraktive Angebot der comdirect Bank. Denn diese hat für Neukunden die Besonderheit, dass drei Jahre lang keine Depotgebühren anfallen. Wenn dann eine bestimmte Zahl von Trades je Quartal durchgeführt wird, fällt die Depotgebühr auch weiterhin aus. Das sollte leicht zu erreichen sein. Übrigens: Wenn du gleichzeitig dein Girokonto für deine alltäglichen Buchungen bei der comdirect unterhältst und dieses einen bestimmten Mindest-Zahlungseingang pro Monat erreicht, winken dir bei der comdirect Bank weitere Vergünstigungen.

Auch hier gilt: Testberichte zur comdirect Bank und das Depot im Review erhältst du hier:
Comdirect Erfahrungen

Depotgebühren müssen nicht sein!

Insofern: Sofern du einen Anbieter wie DEGIRO hast, bei dem für die Depotführung keine Kosten anfallen – gut gemacht! Die weitere Lektüre dieser Seite kannst du dir dann sparen. Vielleicht magst du stattdessen einen Blick auf unsere aktuellen News werfen?

Falls du aber ein Depot hast, bei dem dir Depotgebühren berechnet werden und du nicht wechseln möchtest, dann haben wir auch einen Topp für dich. Denn immerhin kannst du diese Depotgebühren nach aktueller Rechtslage steuerlich geltend machen. Der Reihe nach:

depotgebühren steuererklärung

DEGIRO verlangt nicht nur keine Depotgebühren, sondern ist auch preislich im Vergleich unschlagbar.

Depotgebühren sind Werbungskosten – aber im Pauschbetrag bereits erhalten

Depotgebühren sind Kosten, die in Zusammenhang mit der Gewinnerzielungsabsicht eines Anlegers stehen. Damit fallen sie unter den Oberbegriff der steuerlich absetzbaren Werbungskosten. Denn Depotgebühren stehen in engem Zusammenhang mit der Erzielung eines Gewinns aus Wertpapieren. Und unerlässliche Bedingung für den börslichen Kauf von Wertpapieren ist das Vorhandensein eines Wertpapierdepots.

Allerdings sind diese Werbungskosten bereits mit dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro abgedeckt. Anders als oft angenommen handelt es sich nämlich nicht mehr um einen Sparerfreibetrag wie vor der Einführung der Abgeltungssteuer, sondern um einen pauschalen Absetzbetrag für Werbungskosten.

Depotkosten können also nicht zusätzlich dazu geltend gemacht werden. Der Gesetzgeber hat sogar beschlossen, dass auch über den Pauschbetrag hinaus gehende Ausgaben nicht berücksichtigt werden. Begründet wird das damit, dass Kapitalvermögen durch die Abgeltungssteuer ohnehin privilegiert sind.

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Dann sind Depotgebühren steuerlich absetzbar

Regulierung

Die Argumentation ist aber umstritten. Deshalb laufen verschiedene Klagen gegen diese Praxis. Eine Entscheidung gab es schon für Anleger, deren persönlicher Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Sie profitieren nämlich nicht von der Abgeltungssteuer, sondern versteuern, wie nach der alten Regel auch, ihre Kapitaleinkünfte mit dem gleichen Steuersatz wie Erwerbseinkommen und andere Einnahmen. Deshalb haben die Gerichte entschieden, dass in diesem Fall Ausgaben über den Sparerpauschbetrag von 801 Euro hinaus abgesetzt werden dürfen.

Den meisten Anlegern dürfte das aber wenig helfen, Ausgaben über 801 Euro und gleichzeitig einen Steuersatz von weniger als 25 Prozent hat kaum jemand.

Diese Regelung gilt übrigens nur für Werbungskosten, die Verlustverrechnung ist davon nicht betroffen.

Auf der sicheren Seite bist du mit einem Steuerberater

Wer Wertpapiere kauft und verkauft, muss mit Kosten kalkulieren. Dazu zählen bei Aktien, Anleihen und Investmentfonds, die über die Börse gekauft werden, die Maklercourtage, die Transaktionskosten und die Börsengebühren. Investmentfonds, die über die Bank erworben werden, sind mit einem Ausgabeaufschlag versehen. Dieser beträgt je nach Fondsgattung meist zwischen ein und sechs Prozent. Bei diesen Aufwendungen handelt es sich ebenfalls um Kosten, die analog zu Depotgebühren steuerlich absetzbar sind. Üblicherweise wird nach Verkauf einer solchen Position automatisch von der Depotbank berechnet, ob nach Abzug aller Gebühren ein Gewinn verbleibt, welcher dann ggf. mit der Abgeltungssteuer besteuert wird.

Wenn du vorher anrechenbare Verluste gemacht hast, sollte die Depotbank diese in einem „Verlusttopf“ sammeln und im Falle späterer Gewinne verrechnen. So kann sich ein Verlust wenigstens steuerlich erfreulich später bemerkbar machen. Allerdings dürfen Verluste aus Aktien nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden und nicht mit Zinszahlungen. Normalerweise verschicken Depotbanken einmal jährlich eine sogenannte Jahressteuerbescheinigung. Diese enthält üblicherweise eine detaillierte Aufstellung, wie welche Position in der Anlage zur Steuererklärung einzutragen ist. Sofern du einen Steuerberater hast, raten wir dir, diesem diese Papiere zukommen zu lassen.

Hinweis: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sich die steuerliche Lage ändern kann und in manchen Fällen durchaus nicht eindeutig ist! Aus diesem Grund können wir für die Richtigkeit unserer Angaben – obwohl diese nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen – auch keine Gewähr übernehmen. Unser Rat: Wende dich im Zweifel an einen Steuerberater oder eine sonstige, fachlich qualifizierte Beratung.

Unser Tipp: Weniger Gebühren zahlen statt hohe Gebühren steuerlich geltend machen!

Übrigens – wir finden: Noch besser, als Kosten steuerlich geltend zu machen, ist es, direkt von Anfang an weniger Kosten zu zahlen! Dazu bietet dir unser „Depotgebühren-Vergleich“ eine passende Entscheidungshilfe.

Gerade, wenn du ohnehin auf Beratung verzichten kannst, kannst du mit dem Online-Aktienhandel ordentlich Gebühren sparen. Bei entsprechenden Einsätzen kann es da durchaus um Ersparnis-Potenzial im dreistelligen Euro-Bereich gehen. Und es ist besser, diese Kosten gar nicht erst anfallen zu lassen, als sie sich später zum Teil über die Steuererklärung wieder reinzuholen. Das hat übrigens auch einen Liquiditätsvorteil: Denn die gesparten Gebühren hast du weiterhin sofort zur Verfügung – Gebühren, welche du dir teilweise über die Steuererklärung wiederholen kannst, gibt es dann auch eben erst wieder nach der abschließenden Bearbeitung der entsprechenden Steuererklärung für dich zurück.

Fazit zu Depotgebühren und Steuern

fazit
Kosten, die mit dem Erwerb, dem Verkauf und der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren in Zusammenhang stehen, können nach aktuellem Stand von der Steuer abgesetzt werden. Es handelt sich um Werbungskosten, die in der entsprechenden Anlage zur Einkommensteuererklärung aufgeführt werden. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich eine kurze Rücksprache mit einem Steuerberater, da sich die Gesetzeslage jederzeit ändern kann und nur ein Experte definitive Auskünfte erteilen kann. Noch besser: Du prüfst, ob ein Depotwechsel für dich nicht doch in Frage kommt. Denn bei zahlreichen Anbietern fallen überhaupt keine Depotgebühren mehr an. So bietet der Sieger des „Depot-Tests 2017“ – DEGIRO – die kostenlose Eröffnung und Führung des Depots an.

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