Jetzt Depot Kosten berechnen

Wenn es um einen Depot Kostenvergleich geht, machen es einem die Anbieter nicht immer einfach: Viele Anbieter werben mit einem kostenlosen Online Depot. Tatsächlich gibt es fixe oder variable Depot-Gebühren (für das Bereitstellen und Nutzen des Depots) bei immer weniger Anbietern. Aber natürlich fallen auch beim Online Depot Kosten an – die Anbieter wollen auch Geld verdienen. Kosten fallen für dich auch bei kostenloser Depotführung dann an, wenn du Wertpapiere kaufen oder verkaufen möchtest.

Wie können Sie die Kosten eines Depots richtig berechnen? Wir haben Ihnen alle Fakten in unserem Ratgeber zum Thema Depot Kosten zusammengestellt!

Lockvogel-Angebote genau prüfen

Verbrauchertipps
Ein Teil der gesamten Kosten ist möglicherweise relativ versteckt, und dann sind da oft noch „Lockvogel-Angebote“. Was damit gemeint ist: Für Neukunden gibt es oft sehr attraktive Konditionen – aber nach einigen Monaten fallen diese weg, und die Höhe der regulären Depotgebühren ist im Vergleich mit anderen Anbietern sehr hoch. Da ist es sehr sinnvoll für Trader und Anleger, die Depot Kosten zu berechnen.

Depot Kosten berechnen: Die großen Kostenblöcke

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Unser Rat: Schau nicht nur auf die Gebühren, welche pro Trade von der Online-Bank bzw. dem Broker berechnet werden! Die Depot Kosten zu berechnen ist doch ganz einfach, könnten einige denken. Oder doch nicht? Ganz so einfach ist es nämlich nicht! Um die gesamten Depot Gebühren zu berechnen, muss man verschiedene Komponenten zusammenzählen. Konkret – diese Kostenblöcke gibt es:

  • Jährliche Depot Kosten.
  • Pauschale Gebühren pro Kauf oder Verkauf.
  • Prozentuale Handelsgebühren in Abhängigkeit vom Handelswert.
  • Sonstige Gebühren bei Limitänderungen, Stornierungen, verlorenen TAN-Listen oder für Zweitschriften der Steuerbescheinigungen.

Hier gilt es genau aufzupassen beim Thema Depot Kosten berechnen! Denn einige Anbieter werben mit einem kostenlosen Online-Depot. Das ist aber mittlerweile nichts Besonderes mehr, da durchaus die meisten Anbieter für die Depotführung nichts mehr berechnen. Bei einem Depot Kostenvergleich, der Hand und Fuß hat, werden auch die eher versteckten Kosten berücksichtigt.

Transaktionskosten: Fixe und variable Kosten unterscheiden!

Und die Transaktionskosten (für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren) werden aufgeschlüsselt. Da gibt es einmal die pauschalen Gebühren pro Kauf oder Verkauf – ein fixer Betrag. Dieser fixe Betrag fällt so oder so an – egal, wie hoch das Transaktionsvolumen ist! Ob 500 oder 20.000 Euro spielt dabei keine Rolle. Anders bei den prozentualen Handelsgebühren pro Kauf oder Verkauf. Hier ist das Transaktionsvolumen entscheidend, denn ein Prozentsatz – üblicherweise (deutlich) unter 1,0% – von der Höhe des Volumens der Transaktion ist die entsprechende Gebühr. Unser Rechner sagt dir auf den Euro genau, was aufgrund deiner Angaben bei den unterschiedlichen Online-Banken für Gebühren anfallen:

Einfacher Depot Kosten Vergleich mit diesem Rechner!

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Übersichtlich zeigt dir unser Depot Kosten-Rechner, wieviel Gebühren für dich bei den unterschiedlichen Online-Banken anfallen. Die Preisdifferenzen können überraschend hoch sein und diese Angaben ermöglichen dir deinen individuellen effizienten Depot Kostenvergleich. Je nach Betrag, den du insgesamt anlegen möchtest, und/oder je nach der Zahl der Trades pro Jahr kannst du so mit dem richtigen Anbieter durchaus einen dreistelligen Betrag pro Jahr sparen – im Vergleich zu einem unterdurchschnittlichen Anbieter. Und so funktioniert der Vergleich:
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Warum die Gebühr des Börsenplatzes für den Broker-Vergleich keine Rolle spielt

Entscheidend für deine Entscheidung bei der Auswahl des richtigen Anbieters sind natürlich die Kosten, die bei diesem pro Kauf oder Verkauf anfallen. Unabhängig davon können je nach Handelsort Gebühren des Börsenplatzes anfallen, aber auf diese hat der Broker/die Online-Bank üblicherweise keinen Einfluss, so dass diese einfach an dich weitergereicht werden. Für den Depot-Vergleichsrechner spielen diese Börsenplatzgebühren deshalb auch keine Rolle.

Dein individuelles Anlageverhalten entscheidet

Welches Depot ganz konkret für dich das Richtige ist, hängt von deinem individuellen Nutzungsverhalten ab. Denn DEN perfekten Anbieter für absolut jeden Trader gibt es nicht. So kommt es z.B. darauf an, wie hoch dein Anlagevolumen ist und wie oft du tradest. So gibt es durchaus signifikante Unterschiede bei den Anbietern – das geht schon los bei dem Punkt „Fixgebühr“ und „prozentuale Gebühr“.


Ein Beispiel: Wenn du pro Kauf oder Verkauf nur relativ geringe Beträgen anlegen möchtest oder kannst, dann kann eine niedrigere Mindestgebühr für dich wichtiger sein als ein niedriger prozentualer Gebührensatz. Denn was bringt dir ein geringer variabler Gebührensatz von z.B. nur 0,1% des Ordervolumens, wenn du nur für 400 Euro Wertpapiere kaufen möchtest, aber gleichzeitig pro Order Fixkosten von 20 Euro anfallen? Bezogen auf den Einsatz würde der Fixkosten-Anteil dann schon bei sehr hohen 5% liegen – da bringen dir die niedrigen 0,1% flexible Orderkosten dann auch kein günstiges Gesamtbild! In dem Fall würdest du mit einer niedrigen Mindestgebühr von z.B. 3 Euro besserfahren, auch wenn der variable Satz von z.B. 0,2 Prozent variablen Gebühren höher wäre.

Trading mit Aktien: Ein gewisses Mindestvolumen sollte erreicht sein!

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Allerdings sollte dir klar sein: Ein gewisses Mindestvermögen sollte schon vorhanden sein, alleine schon damit du deinen Einsatz auf mehrere Positionen aufteilen kannst. So sollten es schon einige Tausend Euro sein, damit auch der Anteil der Gebühren am Einsatz in vertretbaren Maßen bleibt. Wenn die Gebühren bei Kauf und Verkauf direkt einen signifikanten Anteil des Einsatzes „auffressen“, solltest du überlegen, ob das Traden mit solchen Beträgen überhaupt ein gutes Chance/Risiko-Profil unter Berücksichtigung der Gebühren bietet.

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Online-Banken: Die Kosten sind zentral, aber nicht alles!

Und noch ein Rat: Schaue nicht nur auf die Kosten! Wenn zwei Anbieter sehr günstig sind und der eine nur einen Tick teurer ist, dafür aber sehr gute Extras anbietet, die im Preis inbegriffen sind, dann solltest du darüber nachdenken. Denn gutes kostenloses Research bzw. Chartanalysen können durchaus ein Argument für diesen Anbieter sein. Zudem sind auch die Zinsen einen Blick wert, welche die Online-Banken für Tagesgeldkonten oder das Verrechnungskonto bieten. Ein Anbieter, der generell für Einlagen überdurchschnittliche Guthabenzinsen bietet, könnte bei gleichen Gebühren wie eine andere Online-Bank dieser genau deswegen überlegen sein.

Am besten nutzt du zur Unterstützung deiner Entscheidung unseren „Online Depot Vergleich“. Dabei hast du die Möglichkeit, vier Angaben zu machen. Aufgrund dieser Angaben können wir dann aus der Datenbank den für dich passenden Anbieter heraussuchen. Mehr als diese vier Angaben brauchst du dazu nicht:

  1. Das durchschnittliche Ordervolumen deiner Trades
  2. Der Anteil der Online-Orders an der Gesamtzahl deiner Wertpapieraufträge
  3. Die Gesamtzahl deiner Orders pro Jahr. Hier kannst du schätzen oder den Wert eines vorigen Jahres nehmen, sofern du bereits mit Aktien tradest.
  4. Dein durchschnittliches Depotvolumen – damit die davon abhängigen variablen Kosten verglichen werden können.

Fazit: Mit dem richtigen Depot hast du eine günstige Voraussetzung

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Mit dem „Online Depot Vergleich“ kannst du auf Grundlage dieser vier Angaben die günstigsten Anbieter herausfinden, welche punktgenau auf deine individuelle Situation passen. Im nächsten Schritt kannst du dir die im Ergebnis dargestellten Anbieter genauer anschauen und so aufgrund von harten Fakten mit kühlem Kopf deine Entscheidung treffen. Bedenke: Höhere Gebühren können sich bei entsprechendem Anlagevolumen durchaus auf einen dreistelligen Betrag pro Jahr summieren. Im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten summiert sich das entsprechend. Umso besser, wenn du von Anfang an hier die richtigen Weichen gestellt hast!


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Depot Kosten berechnen – Zum Depot Kostenvergleich
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