10 Aktientipps für Einsteiger: so tradet man mit Aktien richtig!

Das Spekulieren mit Aktien übt auf viele Menschen eine große Faszination aus. Zu verlockend ist die Vorstellung, anstelle mit harter Arbeit mit dem Kauf und Verkauf von Aktien sein Geld zu verdienen. Doch davon leben zu können – das schaffen die wenigsten Trader. Händler, die, wie es so schön Neudeutsch heißt, traden – also handeln – entwickeln im Laufe der Zeit oft ihre ganz eigene Technik und ihren eigenen Stil, wie sie am besten den Markt beurteilen und ihre Geschäfte abwickeln. Wir weisen dich an dieser Stelle ausdrücklich auf die Risiken des Aktienmarktes hin.



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Unbekanntes Terrain besser langsam betreten

FAQs Einer der Hauptfehler von vielen Anfängern beim Traden mit Aktien liegt im vorschnellen Kauf. Da wird hektisch der gesamte Einsatz schnell investiert – denn bekanntlich ist der Aktienmarkt sehr kurzlebig, und diese Hektik kann sich leicht auf Neulinge an der Börse übertragen. Doch Aktien sollten von Einsteigern nicht aufgrund von Gerüchten – am besten noch in großer Menge – erworben werden, zumal der Wahrheitsgehalt solcher Gerüchte gerade von Anfängern kaum beurteilt werden kann. Hier gilt stattdessen: Neulinge an der Börse sollten den Markt erst einmal sondieren und das „Handlung“ der Instrumente wie Aktien oder Zertifikate oder Anleihen erlernen.

Ein Musterdepot kann dir wertvolle Dienste leisten

erfahrungen_schreiben Der nächste Schritt kann es dann sein, in kleinen Schritten mit dem Trading zu beginnen. Schnelle erfolgreiche Trades gelingen in der Regel nur aufgrund eines großen Erfahrungsschatzes – ein Wissen, das von Anfängern naturgemäß erst erworben werden muss. In dem Zusammenhang können auch Musterdepots wertvolle Dienste leisten. Viele Depot-Banken ermöglichen es ihren Kunden und manchmal auch Anlegern, die gar kein Depot bei dieser Bank haben, ein Musterdepot anzulegen. Mit so einem Musterdepot kannst du dann Aktien oder andere Wertpapiere „kaufen“ und „verkaufen“ – mit dem entscheidenden Unterschied, dass diese Transaktionen nur ein Test sind, d.h. nicht mit realem Geld erfolgen. Dies ist damit gemeint, wenn von „Traden auf dem Papier“ die Rede ist. Da es nicht um reale Einsätze geht, kannst du mit einem Musterdepot sozusagen von der Pike auf erst einmal das Trading-Handwerk erlernen. Lehrgeld zahlen die meisten – umso besser, wenn dieses kein echtes Geld ist, sondern „virtuelles Lehrgeld“ im Musterdepot!

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Vor dem Trading: Grundlegendes Know How besitzen

Du weißt nicht, was ein „Stop Loss“ ist? Das ist keine Schande – aber es ist ein Zeichen, dass  du grundlegendes Börsen Know How noch nicht besitzt. In deinem eigenen Interesse solltest du in dem Fall erst einmal z.B. über ein entsprechendes Fachbuch dieses grundlegende Börsen-Wissen erwerben. Denn leider ist es so: Die tollsten Aktientipps für Einsteiger sind nutzlos, wenn der Betroffene nicht versteht, was damit gemeint ist und wie er bzw. sie das umsetzen kann!

Gute Broker wie unser Testsieger DEGIRO bieten ihren Tradern einen Einstieg in die Materie. Zwar finden sich auf der übersichtlichen und gut strukturierten DEGIRO Website keine umfangreichen Schulungsmöglichkeiten wie Videos, Webinare oder gar Vor-Ort-Seminare, doch der Broker bietet ein nützliches Help Center und steht bei Fragen oder Problemen auch per Mail und telefonisch zur Verfügung.

Stop Loss: Umstrittenes Instrument

kuendigung Bleiben wir kurz bei dem Begriff „Stop Loss“, denn dieser ist durchaus grundlegend. Es handelt sich auch um eine eigene Order-Art, welche in entsprechenden Order-Masken bei den Depot-Banken wählbar ist. Du solltest also schon wissen, was das bedeutet. Ein Stop Loss besagt sinngemäß: Sinkt der Kurs dieser Aktie (oder eines anderen Wertpapiers) auf einen vorgegebenen Wert (= Stoppkurs), wird automatisch ein Verkaufs-Auftrag für diese Position generiert. Verkauft wird dann zum nächstmöglichen Kurs mit Umsätzen. Dies kann sinnvoll sein – denn so kannst du deine Verluste begrenzen. Allerdings ist ein Stoppkurs keine Garantie, dass dann auch in Höhe des Stoppkurses verkauft wird. Verkauft wird schließlich zum auf den auslösenden Kurs folgenden Kurs – sofern möglich. Wenn es aber z.B. eine riesige Kurslücke (= „Gap“) gibt, kann deine Position auch erheblich unter dem Stoppkurs verkauft werden. Das ist ein real existierendes Risiko.

Risiken und Chancen von Stoppkursen

Checkliste Eine andere Gefahr bei Stoppkursen ist es, dass du so in einer relativ kleinen Pendelbewegung ausgestoppt wirst – der Kurs der Aktie danach aber wieder erheblich steigt. Aus diesem Grund geht die Redewendung, dem Kurs durchaus „Luft zum Atmen“ zu geben. Andererseits wird ein Daytrader z.B. sehr schnell eine Position verkaufen wollen, wenn sie gegen ihn läuft. In dem Fall ist ein sehr enger Stopp möglicherweise angemessen. Und durch das konsequente Arbeiten mit Stoppkursen verhinderst du auch, dass du „Kellerkinder“ im Depot hast: Aktien, die erheblich unter ihren Kaufkurs vor sich hin dümpeln und über Jahre oder Jahrzehnte in deinem Depot verbleiben.

Eine Besonderheit ist der Orderzusatz Trailing Stop. Dabei steigt der Stoppkurs mit dem Kurs mit. Entweder er liegt immer einen festen Eurobetrag unter dem höchsten seit dem Kauf erreichten Kurs oder er macht einen bestimmten Prozentsatz davon aus. Wer bei einem Kurs von 10,00 Euro einen Stoppkurs von 9,00 Euro als Trailing Stop festlegt, der kann bei den meisten Brokern wählen, ob der Kursabstand immer 1,00 Euro betragen oder der Stoppkurs immer bei 90 Prozent des Kurses liegen soll. Im ersten Fall würde der Stoppkurs bei einem Kursanstieg auf 20,00 Euro auf 19,00 Euro ansteigen, im zweiten Fall auf 18,00. Geht der Kurs anschließend zurück, sinkt der Stoppkurs natürlich nicht. Stattdessen wird die Position automatisch aufgelöst, sobald der Kurs unter 19,00 beziehungsweise 18,00 Euro fällt. So lassen sich Gewinne absichern.

Du siehst: Beim Thema „Stoppkurse“ gibt es kein objektives „richtig“ oder „falsch“, hier solltest du deinen eignen Weg finden. Wir finden: Wer sich als Neuling an der Börse mit dem Thema Stoppkurse nicht auskennt, sollte sich auf jeden Fall gründlich damit auseinandersetzten, bevor er oder sie mit dem An- und Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren beginnt.

Mehr zum Thema Orderzusätze und –arten findest du im Beitrag Orderarten beim Depot.

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Hier unsere 10 Tipps für Börsen-Anfänger

  • Das Risiko streuen

Nicht alles auf eine Karte setzen! Das ist super, wenn es gut geht – doch wenn nicht, war es das ganz schnell mit dem gesamten Depot. Profis achten darauf, auf Werte zu setzen, welche nicht alle eine hohe Korrelation haben (= sich parallel entwickeln). Aktien von Automobilherstellern entwickeln sich beispielsweise oft ähnlich. Wer Papiere von BMW und VW im Depot hat, der wird es oft erleben, dass beide Aktien gleichzeitig fallen. Nahrungsmittelhersteller oder Goldminen sind dagegen weniger konjunkturabhängig, sie eigenen sich deshalb besser als Ergänzung zu einer Automobilaktie.

  • Vernünftiges Money-Management

Leg fest, wie hoch bei einer Position der Betrag ist, den du maximal verlieren möchtest. Dadurch kannst du dann auch die Größe der Position und die Höhe des Stoppkurses bestimmen.

  • Verluste begrenzen

Über das Thema „Stoppkurse“ wird viel diskutiert. Im Fall von Value Aktien spricht einiges gegen Stoppkurse. Für den Anfang ist es aber durchaus ratsam, eine Position automatisch zu schließen, wenn der Kurs zu stark in die falsche Richtung läuft

  • Der Trend ist dein Freund

Zu Beginn ist es nicht ratsam, sich gegen einen Trend zu stellen – sondern diesen auszureizen, solange er anhält. Der Trendwechsel kann allerdings schnell kommen, hier gilt es genau zu beobachten und ggf. schnell die Position zu schließen.

  • Trade nur das, was du auch verstehst

CFDs, ETFs, Turbos? Wenn du die Funktionsweise eines Instruments nicht 100%ig versteht, gilt: Finger weg! Denn teilweise kannst du sonst sogar mehr als deinen Einsatz verlieren (Stichwort Nachschusspflicht)

  • Auch für Aktien: Nur investieren, was du verstehst

Warren Buffett, einer der erfolgreichsten Anleger der Gegenwart, handelt auch so: Wenn er das Geschäftsfeld eines Unternehmens nicht versteht, investiert er nicht!

  • Beschäftige dich mit Fundamentalanalyse

KGV, Kurs-Umsatz-Verhältnis, Cash Flow: Diese Begriffe sollten für dich kein Fachchinesisch sein, sondern Teil deiner Analyse von Aktien, welche du ins Auge gefasst hast

  • Beschäftige dich mit Charttechnik

Wann gerät ein Kurs an einen Widerstand, was ist eine Unterstützung? Auch da solltest du zumindest die grundlegenden Konzepte verstehen, um nicht böse Überraschungen zu erleben

  • Beachte psychologische Fallen

Die Finanzpresse ist euphorisch, dein Nachbar empfiehlt dir Aktien? Dann heißt es vorsichtig zu sein! Im Gegenzug können Investments in Zeiten niedriger Kurse und negativer Stimmung langfristig besonders attraktiv sein.

  • Trainiere mit Hilfe von Musterdepots

Einige Direktbanken bieten ein kostenloses Depot und auch Musterdepots an, mit welchen du ohne realen Einsatz sozusagen auf dem Papier traden kannst. Nutze dieses Angebot, um deine Strategien zu testen bzw. um einfach ein Gefühl für das Trading zu gewinnen.

Fazit: Fehler vermeiden – damit ist schon viel gewonnen!

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Du kannst nicht erwarten, durch das Lesen einiger Tipps nach wenigen Tagen zu denjenigen zu gehören, welche signifikante Gewinne am Aktienmarkt über längere Zeiträume realisieren. Dazu ist jahrelange Erfahrung und ein messerscharfer Verstand notwendig. Doch es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – insofern können auch Fehler helfen. Und zwar dann, wenn daraus die richtige Lehre gezogen wird. Für den Beginn sind sinnvolle Ziele, Fehler zu vermeiden und ein vernünftiges Money-Management zu betreiben.


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