Wo kann man Aktien kaufen und verkaufen?

By | 27. Mai 2015

Aktien werden an Börsen gekauft und verkauft – Nichtprofis benötigen allerdings eine Bank, Sparkasse oder einen Broker (z.B. CapTrader: CapTrader Erfahrungen) um am Börsenhandel aktiv teilzunehmen. Wie Ihnen der Einstieg in den Aktienhandel gelingt, wer dort handelt, wie und wann gehandelt wird und was man als Privatanleger und Nichtprofi beachten sollte, lesen Sie hier.

Wo genau können Sie denn nun Aktien kaufen und verkaufen? Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen zu diesem Thema in unserem Ratgeber wo man Aktien kaufen und verkaufen kann zusammengestellt.

Nie zuvor war es so einfach Aktien zu kaufen

VerbrauchertippsMehr als 4 Mio. Deutsche „sind in Aktien investiert“, wie es im offiziellen Sprachgebrauch heißt. Manche haben die Aktien von ihrem Arbeitgeber als Bestandteil des Gehaltes, als Bonus für gute Arbeit oder als Dank für ein langjähriges Beschäftigungsverhältnis erhalten. Für die meisten Aktionäre sind Aktien aber eine ganz bewusste Entscheidung, eben weil hier die Chance besteht eine im Vergleich zu anderen Geldanlageformen überdurchschnittliche hohe Rendite zu erzielen.

Dennoch sind es im Vergleich zur Gesamtbevölkerung erstaunlich wenige, die selbst am Handel mit Unternehmensanteilen, denn genau das sind Aktien, teilnehmen. Das war noch vor wenigen Jahrzehnten ganz anders, wie ein Blick auf die nachstehende Tabelle zeigt: zu Beginn der 90er Jahre lagen mehr als ein Drittel aller Aktien bei der Generation U30. Und die hat sich offensichtlich bis heute nicht davon trennen wollen. Nur 7,7% aller Aktienbesitzer waren im vergangenen Jahre demnach jünger als 30 Jahre – dabei war es noch nie so einfach und so günstig Aktien zu kaufen und zu verkaufen.

Anzahl der Aktionäre in Deutschland
Altersstruktur der Aktionäre in Deutschland
14-19
Jahre
20-29
Jahre
30-39
Jahre
40-49
Jahre
50-59
Jahre
über 60
Jahre
Anteil
Aktionäre
jünger 30 Jahren
in %
2014212754309349301.5527,70%
2009222715528617421.1778,79%
2003673761.1701.1209971.3159,63%
19974742889384390080913,79%
199219090568283184353537,88%

Quelle: Statista 2015 – Deutschland; TNS Infratest

Aber warum ist der Handel heute so einfach wie noch nie? Technik und Informationen sind jene Vorteile, mit denen Onlinebanken und Broker in den letzten Jahren den Aktienhandel revolutioniert haben. Die Informationsvielfalt, die privaten Anlegern heute überwiegend kostenlos zur Verfügung steht, macht die Geschäftsentwicklung einzelner Unternehmen viel leichter nachvollziehbar. Es braucht also weniger Expertenwissen und weniger Zeit um die wichtigsten Informationen über ein Unternehmen herauszufinden.

Dass es auch weniger kostet eine Aktie zu kaufen kann man immer noch an den Preisunterschieden zwischen Filialbanken und Onlinebanken feststellen. Wer ein kostenloses Wertpapierdepot von z.B. DEGIRO oder Consorsbank nutzt, reduziert seine Festkosten auf ein Minimum. Wer sehr häufig Aktien kaufen und verkaufen möchte wählt anstelle dessen einen auf Trading spezialisierten Anbieter wie z.B. Lynx Broker und eröffnet sich damit den Zugang zum weltweiten Börsengeschäft. Beides war noch vor wenigen Jahren unvorstellbar.

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Handelsplatz für Aktien – die Wertpapierbörse

vorlage_musterWenn man bei Banken, Onlinebanken und Brokern Aktien handelt, welche Funktion übernimmt dann die Börse? Sie ist immer noch der Platz an dem Aktien Kauf- und Verkauf-Aufträge zusammengeführt werden. Börsen „stellen Kurse“ indem Sie eine Software einsetzen, die Angebot und Nachfrage zusammenführen und daraus in Sekundenbruchteilen sich stetig ändernde Preise – sprich Kurse feststellen.

Die Übermittlung der Aufträge erfolgt ebenfalls durch eine Software, die prinzipiell allen Banken offen steht, sofern diese über die notwendigen Zugangsvoraussetzungen, wie z.B. eine staatliche Erlaubnis und technische Schnittstellen verfügen. Die aus dem Fernsehen bekannten Bilder von Aktienhändlern, die per Handzeichen oder Zuruf Aufträge übermitteln, sind Bilder aus einer noch gar nicht alten Vergangenheit. Die Frankfurter Wertpapierbörse hat erst im Jahr 2011 den Parketthandel eingestellt und das komplette Handelsgeschäft auf das computerbasierte Xetra-System umgestellt.

Die Frankfurter Börse

Die Frankfurter Börse

Außerdem wurde mit der Berliner Tradegate Exchange im Jahr 2010 erstmals seit 149 Jahren in Deutschland wieder eine neue Börse zugelassen. Hervorgegangen ist der Handelsplatz aus einer außerbörslichen Handelsplattform. Gehandelt werden hier praktisch alle wichtigen deutschen Aktien. Einige Broker bieten beim Kauf oder Verkauft über die Tradegate Exchange besonders günstige Konditionen. Beispielsweise unser Depot Testsieger 2017, der Broker Flatex. Statt 5,00 Euro Oderkosten plus Börsengebühr verlangt das Unternehmen dann pauschal 5,90 Euro. Das ist nicht nur transparent, weil der Preis unabhängig vom Ordervolumen immer gleich ist, sondern auch fast immer günstiger als der Handel über Xetra oder eine Regionalbörse.

Und – Wo kann man Aktien kaufen und verkaufen? Bei einer Bank Ihrer Wahl und der Börse Ihrer Wahl. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine der großen Onlinebanken wie Comdirect, DAB Bank oder ING DiBa, dann sehen Sie bei Ihrer Orderaufgabe (also in dem Moment in dem Sie eine Aktie zum Kauf oder Verkauf auswählen) an welcher Börse Ihre Aktie zu welchem Wert gehandelt wird. Sie können also in diesem Moment entscheiden an welcher Wertpapierbörse Ihre Order platziert werden soll. Sofern Sie nicht sofort verkaufen möchten, sondern auch einen höheren Preis warten, besteht auch die Möglichkeit einen Höchstkaufpreis bzw. Mindestverkaufspreis je Aktie zu bestimmen und den Auftrag bis Tages- oder Monatsende offen zu lassen. Wird der gewünschte Preis erreicht, findet die Transaktion statt.

Bis vor einigen Jahren war es in Einzelfällen möglich Aktien an einer deutschen Börse zu kaufen und mit einem Preisaufschlag nur wenige Minuten später an einer anderen deutschen Börse wieder zu verkaufen. Schnelle Computersysteme und ein sehr guter Marktüberblick über alle deutschen Börsen lassen solche Transaktionen heute nicht mehr zu. Was wie ein Nachteil klingen mag, ist für Privatanleger vor allem ein Vorteil, denn zu einem im Vergleich „schlechten“ Kurs kaufen sie nirgendwo. Die Börse München hat aus dieser Beobachtung ein Best-Preise-Konzept erstellt und garantiert Kunden, die Aktien an der Börse in München handeln, den optimalen Tageskurs.

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Börsenmakler – ein Job ohne Zukunft?

kuendigungWenn Privatanleger ganz einfach von zu Hause aus Aktien kaufen und verkaufen und es wie an der Börse Frankfurt kein „Parkett“ mehr gibt auf dem Börsenhändler Aktienhandel betreiben, gibt es den aus Filmen wie Wallstreet bekannten Börsenmakler überhaupt noch? Ja und nein. Den klassischen Makler gibt es nach wie vor – nur eben nicht am Aktien- sondern am Effektenmarkt (Anleihen d.h. Wertpapiere die z.B. von Staaten oder Unternehmen herausgegeben werden). Für den Bereich des Aktienhandels wurde der Börsenmakler durch den Skontroführer ersetzt, der die Aktien-Kursbildung der Computersysteme in einem digitalen Orderbuch (dem Skontro) überwacht und überall dort eingreift, wo Handelsauffälligkeiten passieren. Seine Aufgabe ist es eine Kurskontinuität zu gewährleisten, d.h. große Kurssprünge zu vermeiden und im Zweifelsfall auffällige Aktien rechtzeitig und solange vom Handel auszusetzen, bis die Kurssprung auslösende Situation geklärt ist. Dadurch können finanzstarke Investoren nicht nach Belieben die Kurse von Nebenwerten in Höhen oder Tiefen Treiben, was der fairen Preisfindung dient.

Aktien kaufen und verkaufen – vier Schritte bis Los

    1. Banken vergleichen – als gut recherchiert gelten z.B. der Aktiendepot Test von Stiftung Warentest (Finanztest). Da das dortige Testszenario sehr wahrscheinlich nicht perfekt zu Ihren Anforderungen passen wird, nutzen Sie zusätzlich einen kostenlosen Wertpapier Vergleich. Füllen Sie den Depoteröffnungsantrag des besten Aktiendepot Anbieters aus und lassen Sie die Unterlagen zusammen mit einem ausgefüllten Postident (ist kostenlos, in einer Postagentur bzw. einer Deutsche Post Filiale) an die Bank senden.
    2. Die Bank eröffnet Ihr Wertpapierdepot nebst Verrechnungskonto und übersendet Ihnen Ihre Depotzugangsdaten sowie eine TAN-Liste oder auch einen TAN-Generator (sofern kein Mobile TAN-Verfahren gewählt wurde).
    3. Überweisen Sie Geld auf das Verrechnungskonto Ihres neuen Wertpapierdepots und überwachen Sie den Geldeingang.
    4. Melden Sie sich in Ihrem Depot an, wählen Sie die erste zu kaufende Aktie aus, geben Sie die gewünschte Stückzahl ein (Kontodeckung beachten) und lassen Sie sich die aktuellen Kurse an deutschen Wertpapierbörsen im Überblick zeigen. Wählen Sie den günstigsten Börsenplatz und bestätigen Sie die Transaktion mit „Aktie kaufen“ nebst Eingabe einer TAN.
Vor dem Aktienkauf und Verkauf sollte man zuerst verschiedene Banken miteinander vergleichen

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